Freitag, 1. August 2014

Von Grong nach Mosjoen - Sandnessjoen - Polarsirkel - Saltstraumen - Bodö

Von Osen fahren wir zur E6 und auf dieser weiter zum Städtchen Grong. Schulzes Womo-Reihe beschert 
Übernachtungsplatz am Fluß in Grong  
uns einen sehr schönen Übernachtungsplatz am Sandola-Fluß mit seiner gewaltigen Felsenlandschaft im Wasser.

Am nächsten Tag verwöhnt uns wieder die Sonne und bald haben wir die Grenze zu Norwegens Nordland erreicht.Wir fahren durch den Triumphbogen weiter bis kurz nach Grane, wo unser Weg zum Laksfors abzweigt. Zur richtigen Zeit kann man hier sehen, wie die Lachse den 16 Meter hohen und mit 700 m³ Wasser pro Sekunde breit hinabgischtenden Wasserfall hinaufspringen.


Am Ende des Tages  finden wir einen ruhigen Platz in der nahen Stadt Mosjoen, sogar mit Internet vor einer einsamen Schule.

Doch wir wollen wieder zur Küstenstraße 17 in die Schärenlandschaft mit ihrer atemberaubenden Schönheit und Dramatik. Felsen und Meer sind dicht beieinander. Flüsse und Gletscher gruben die Täler in Jahrtausenden in das Gebirge der norwegischen Küste. Die Sonne scheint noch, als wir in
Sandnessjoen eintreffen. Wir bummeln ein bißchen durch die Stadt und sehen dem Hurtigroutenschiff beim anlegen zu. Elf Schiffe der Hurtigroutenlinie fahren Tag und Nacht die 2.300 km von Bergen bis Kirkenes, nehmen Post-Güter und Passagiere mit und das schon seit 1893. In 6 Tagen schippern sie die ausgefranste Küstenlinie entlang und laufen dabei 32 Häfen an. Immer mehr Touristen aus aller Welt genießen es, auf diese einmalige Art das Land kennen zu lernen.

Fred kauft noch eine neue Angel, weil bei seiner alten die Spitze abgebrochen ist, dann fahren wir direkt zu dem großen Platz unter der kühn geschwungenen Helgelandsbrücke. Fred hat einen Tipp bekommen: hier soll es gut zum Fischen sein.

Ein Ehepaar aus Rendsburg steht mit seinem kleinen Wohnmobil  schon hier und deren 6 Hunde genießen das freie Laufen an diesem ruhigen Platz. Endlich hat Fred Anglerglück und ein großer Dorsch hängt an seiner Rute. Wir bleiben noch einen Tag, bevor wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden aufmachen.
Weiter über die Küstenstraße 17 mit ihren Fähren (für uns nicht gerade billig, wegen der fast 8 m Wohnmobillänge) aber immer wieder faszinierend.

Wir überqueren mit der Fähre den Polarkreis in Richtung Norden am 66. Breitengrad. Nur eine Metallkugel am Ufer zeigt dies an in dieser sonst so einsamen Gegend. Unser abendlicher Stopp ist am schönen Rastplatz am Hollandfjord mit Blick auf  Norwegens zweitgrößten Gletscher, dem Svartissen. Doch auch dieser   zweitgrößte Gletscher Norwegens mit seinen 370 km²  Fläche und seinen 60 Gletscherzungen schrumpft stetig.

Eigentlich wollten wir heuer mehr im Süden von Norwegen bleiben, aber das Nordlandfieber hat uns wieder gepackt und so sind es 5.032 km bis zum Saltstraumen geworden, wo bei Gezeitenwechsel das Meerwasser wild strömende, gewaltige Strudellöcher bildet. Vorsicht ist hier geboten, weil der Mahlstrom hier alles in die Tiefe reißt.

Hier gehen wir das erste mal auf einen richtigen Campingplatz und es wird gewaschen und geputzt.
Das W-Lan am ganzen Platz ist natürlich auch fein,s o kommt dieser Blog zustande.

Wir haben nun unser nördlichstes Ziel erreicht. Da das Wetter fein ist, beschließen wir hier erstmal einige Tage zu bleiben, bevor wir uns in Richtung Schweden aufmachen.

Der Sandola  Fluß 

mit seiner Felsenlandschaft im Wasser 

Wir haben die Grenze zwischen Trondelag und Nordnorwegen erreicht

gemächlich fließt der Vesfsnafluß dahin

16 Meter hoch springen die Lachse gegen die Strömung des Laksfors- Fall

700 m³ Wasser pro Sekunde fließt den Wasserfall hinunter

die kühn geschwungene Helgelandsbrücke

unter der Brücke ist ein toller Platz zum Fischen

Fred versucht sein Glück

ein Dorsch hat angebissen

aber ihn an Land zu bringen ist sehr schwer

ein Ehepaar mit seinen 6 Hunden ist angekommen

Blick vom Nordvikfjell auf den Sjonafjord

die Vegetation wird dürftiger im Nordland

diese Erdkugel aus Stahl zeigt den Polarkreis an

nur wenige Häuser gibt es hier, sie sind nur mit dem Boot zu erreichen

der Svartissengletscher, der zweitgrößte seiner Art in Norwegen

aber auch er schrumpft von Jahr zu Jahr 

wie Feuer sendet die Mitternachtssonne ihre Strahlen durch die Wolken 

Sonnenfenster am Hollandsfjord

ein beliebter Schlafplatz am Touristeninfohäuschen mit direktem Gletscherblick

ganz nahe am Ufer zieht die Hurtigrute ihre Bahn

Felseninsel nahe des Saltstraumen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen