Samstag, 9. Juni 2018

Mit dem Schiff zu den Westfjorden

Wie eine Tatze ragt die von Fjorden zerschnittene Nord-West-Halbinsel ins Meer. Eine einzigartige raue, einsame Landschaft mit wunderschönen Stränden und den höchsten Vogelklippen.

Vom nördlichsten Punkt sind es nur mehr ca. 300 km bis nach Grönland.

Wunderschöne menschenleere Strände
- wen wundert es bei gerade einmal 3 bis 6 Grad Wassertemperatur




Seit Schafzucht kein großer Wirtschaftsfaktor mehr ist, wird die 400 bis 800 m hohe Plateau-Landschaft kaum noch besiedelt. Der Rückgang der Heringsschwärme in den 1990er Jahren stürzte die Fischverarbeitung in den Ruin. Da war es besonders wertvoll, dass die Bedeutung des Tourismus in den letzten 20 Jahren stark zugenommen hat.

Die Überfahrt dauert 3 Stunden und leider hat sich das Wetter etwas verschlechtert. Leichte Nebel wallen über die Berge und erschweren das Fotografieren.

Wir fahren gleich weiter, um zu den höchsten, ältesten und wunderschönen Klippen zu kommen. Ein toller Platz um die verschiedensten Seevögel zu beobachten, die hier zu tausenden brüten.

Flache Wiesen und steile Plateau-Berge sind zu umfahren auf dem Weg zu den Felsklippen von Latrabjarg.

Bald wird die Schotterstraße ziemlich schlecht und voller Löcher und wir wissen nun, wo die anderen Hotelgäste waren, wenn sie mit ihren total verdreckten Fahrzeugen einparken.

Trotzdem lohnt sich der Weg durch die spektakuläre Landschaft und es gelingen uns auch einige Vogelfotos.

Straßenarbeiter schufen dieses "Kunstwerk" aus Steinen

Gelb "kleben" die Flechten am kargen Lavagestein

Immer wieder einsame Bauernhöfe

Die Klippen von Latrabjarg mit ihren Nistplätzen für tausende Vögel






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