Donnerstag, 23. September 2021

Die Reise geht weiter zum Schwarzen Meer und in das Donaudelta

Wir verabschieden uns leichten Herzens von Bukarest und kämpfen uns durch den dichten Verkehr zur Autobahn in Richtung Mamaia am Schwarzen Meer. 

Vorbei an riesigen abgeernteten Feldern, bis zur Mautstation des Schwarzmeer Kanal, der von der Donau abgeht und den Schiffen einen sicheren Weg zum Schwarzen Meer bietet.  Wir lassen die Hafenstadt Constanta rechts liegen und nehmen die Straße nach Mamaia, einem ehemaligen Fischerdorf. Nun reihen sich teilweise halbfertige Hotelburgen am Meer entlang. 

Am nächsten Tag ist eine Schifffahrt im Donaudelta geplant, doch dazu müssen wir erst noch 2 Std. bis Tulcea fahren, wo unser Schiff auf uns wartet. 

Wo die Donau das Schwarze Meer erreicht, tut sich nach der Enge der Kanäle plötzlich eine endlose Weite auf. Leider ist Ende September keine besonders gute Zeit zur Vogelbeobachtung. Herr und Frau Pelikan haben sich fast alle auf die Reise in den wärmeren Süden begeben. 

Fast lautlos gleitet unser Boot durch die am Ufer dicht mit Schilf und Bäumen bewachsenen Kanäle. Gelegentlich sichten wir einen Silber- oder weißen Seidenreiher. 

Nach der Wolgamündung ist das Donaudelta das zweitgrößte Flussdelta Europas. Plötzlich ist die Weite der Donau in ihrem letzten Abschnitt vor uns. Das rechte Ufer ist schon Ukraine, die linke Seite ist Rumänien. 


Die Brücke über den Schwarzmeer Kanal

Unser Schiff ins Donaudelta


unzählige Kanäle durchziehen das Delta

Fischerhäuschen im Delta

Dicht hinein in das Wasser der Kanäle drängt sich das Ufer

Gerade noch erwischt

Rechts ist die Ukraine links ist Rumänien

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen